Tallinn
AIDA blu Ostsee Tour 2012
Nach der Ankunft von AIDA blu im Hafen von Tallinn, will sich kein so rechtes Gefühl des Wiedererkennens einstellen. Erst nach dem das Hafengelände nach rechts verlassen und am Ende der Straße die Dicke Margarete Ihre Besucher von Weitem breit anlächelt, weiß man – man ist wieder in Tallinn. Die estnische Hauptstadt ist am Rand und doch inmitten Europas angekommen. Der Euro ist nun auch hier offizielles Zahlungsmittel und auch dadurch sind die Preise seit unserem letzten Besuch vor 6 Jahren ein ganzes Stück angestiegen.
Wir gehen durch das Stadttor rechts neben der, das nautische Museum beherbergenden Dicken Margarete.
Dieser 4-stöckige Kanonenturm mit 22m Durchmesser wurde früher als Kaserne, Gefängnis und Verteidigungsturm genutzt. Und an der St. Olavs Kirche, von deren Turm man einen fantastischen Blick über die Unter- und Oberstadt sowie die Türme der alten Stadtmauer hat, nach rechts. Wir folgen der linken Straße bis zum Tor in die Oberstadt und sind sehr schnell an der über der Stadt ragenden Alexander Nevski Kathedrale, auf dem Domberg, angekommen. Nach einem kurzen Blick in das Innere geht es weiter zur zweiten Kirche auf dem Hügel der Oberstadt Tallinns und den Gassen folgend zu 2 Aussichtspunkten, von welchen man über die Dächer und Türme der Unterstadt sowie die im Hafen liegenden Fähren und Kreuzfahrtschiffe genießen kann. Zurück zwischen Schloss und Kirche, geht es an der Stadtmauer bergab und durch einen kleinen Park und ein paar Stufen hinunter in die Unterstadt, welche von hier noch recht modern wirkt.
Egal welcher der Gassen man folgt, ist , an früher oder später am alten Markt mit seinem spätgotischen Rathaus und den Gildehäusern angekommen und kann den mittelalterlichen Charme genießen oder moderner das hier kostenlos verfügbare W-Lan nutzen. Unzählige Kneipen, Bars und Restaurants prägen das Bild und sind in der Saison von Ende Mai bis Ende September gut besucht. Wir Folgen der Gasse unterhalb des Rathausturmes und der anschließenden Einkaufsstraße, bis zur alten Stadtmauer, Laufen dieser Links entlang um am Ende der Straße auf diese zu steigen und die Unterstadt Tallinns und die Kuppeln der Kirchen der Oberstadt aus einer anderen Perspektive zu sehen. Wieder auf dem Kopfsteinpflaster der Altstadt angekommen folgen wir der alten Stadtmauer. Wieder vorbei an der St Olavs Kirche um die andere Seite der Befestigungsanlage zu besichtigen, welche wir vom Aussichtspunkt über der Altstadt schon gesehen hatten. Außen entlang, durch einen schön gestalteten Park. Vorbei an den einzelnen Türmen und ein paar modernen Skulpturen bis zum Ende der Straße und dann innen durch die mittelalterlichen Gassen zurück bis zur Dicken Margarete, welche uns auf unserem Weg zurück zum Schiff, den Weg zeigt.
AIDA cara Ostsee Tour 2006
Mit AIDA cara unterwegs auf der Ostsee, der erste Hafen auf unserer ersten Kreuzfahrt Tallinn, das prägt. Vom Schiff kommend, begrüßt die aus dem 16. Jahrhundert stammende “Dicke Margarete” den Kreuzfahrer. Der ehemalige Kanonenturm ist vier Stockwerke hoch, 22m im Durchmesser und wurde abwechselnd als Verteidigungsturm, Kaserne und Gefängnis genutzt. Er beherbergt das Marinemuseum. Wir haben uns links gehalten und sind zum Rathausplatz gegangen, welcher mit seinen Gildehäusern und dem aus dem 14. Jahrhundert stammenden gotischen Rathaus den Mittelpunkt der unteren Stadt darstellt. Mit dem Bus sind wir von hier zum Freilichtmuseum “Rocca al Mare” gefahren. Es liegt etwas außerhalb und bietet auf einer 71ha großen Fläche etwa 80 Gebäude, wie Scheunen, Windmühlen, Gasthöfe, Kirchen und Bauernhöfe – welche aus dem ganzen Land zusammengetragen und in dieser kleinen Märchenwelt wieder errichtet wurden. Es bietet einen interessanten Kontrast zum bürgerlich-städtischen Tallinn mit Folklore und leckerem Apfelkuchen. Zurück in der Stadt, ging es hinauf auf den Domberg mit der Alexander-Newski-Kathedrale. Trotz Tageskarte für den Bus ging es dann zu Fuß nach Katharinental, der ehemaligen Sommerresidenz der Zarenfamilie und über den Park zur Sängerwiese mit einer Traumaussicht auf die Tallinner Altstadt und weiter nach Pirita, einem Austragungsort der Olympischen Sommerspiele 1980 und der dortigen Klosterruine aus dem 15. Jahrhundert. Die Rücktour traten wir dann doch mit dem Bus an und so blieb noch Zeit für einen Abstecher auf die 159m hohe Sankt Olaf`s Kirche.









































