Derinkuyu

Bei der Fahrt durch Derinkuyu in Kappadokien deutet nichts auf eine geschichtsträchtige Vergangenheit, nur in der Nähe des Zentrums deuten Wegweiser auf “the Underground City” (Yeralti Sehri) hin. Am Parkplatz ist nicht viel los und der Weg durch die Händler in Richtung des unscheinbaren Eingangs schnell gefunden. Hier werden aktuell 15TL als Eintritt aufgerufen und schon geht es hinein. Das erste Gefühl ist etwas kühl und die Treppen durch die einzelnen Räume im oberen Bereich, welche wohl Stallungen und Werkstätten, beherbergten sind unterschiedlich hoch und eng. Auf den Treppen in die tieferen Ebenen sind heute noch die Rollsteine zu sehen, welche die tiefer gelegenen Schutzräume und die Kirche vor dem Zugriff von außen schützen. Angeblich sollen hier unten einige Tausend Menschen gelebt haben, was man schon aufgrund der doch recht engen Räume und Wege nicht vorstellen kann. Auch wenn nur ein Teil der ehemaligen Stadt öffentlich begehbar ist, wird einem beim Aufstieg aus 55m Tiefe und über fünf Stockwerke schnell sehr warm und man ist froh wieder die Sonne und den Wind auf der Haut zu spüren.
Paşabağı

Das Tal der Mönche, Paşabağı in Kappadokien liegt auf der Straße zum Museumsdorf Zelve. Hier findet man viele gut erhaltene Feenkamine und es kostet keinen Eintritt. Auch hier wurden früher Wohnungen, Stallungen und eine Kirche in die skurrilen Gebilde aus Tuffstein integriert. Das Tal der Mönche ist fester Bestandteil der meisten Gruppenreisen durch Kappadokien und dem zufolge auch recht überlaufen, es ist trotzdem sehr sehenswert.
Museumsdorf Zelve
In Zelve in Kappadokien war noch vor ein paar Jahren leben im Dorf, denn hier in den Bergen lebten bis 1950 noch Menschen in ihren Höhlen wie vor tausend Jahren. Kein einziges erbautes Gebäude findet man hier im heutigen Freilichtmuseum, welches täglich für 8TL zu besichtigen ist. Alle Behausungen, Werkstätten und Kirchen wurden in den Tuffstein getrieben, welcher sich links und rechts entlang eines der drei schmalen Täler erstreckt. Noch heute ist das Mühlrad zu sehen, welches das Getreide mahlte und viele weitere Räume und Kirchen mit ihren erhaltenen Verzierungen und Malereien verweisen auf das Leben hier im Tal in Kappadokien. Einige Teile des Tales sind von Erosion betroffen und tiefe Risse im Tuffstein zeigen den sich fortsetzenden Zerfall des zum Welterbe gehörenden Tales.