Lissabon

Lissabon, seit über 1 Stunde stand ich an Deck der AIDA aura, mit welcher wir auf Transeuropatour von Mallorca nach Hamburg unterwegs waren. Vor mir rechts lag die Mündung des Flusses Tejo, an welchem Lissabon liegt. Begrüßt wird man hier gleich vom Stadtteil Belem oder besser gesagt seinen reichlichen Sehenswürdigkeiten. Der Turm von Bèlem und das Enddecker-Denkmal gleich am Wasser und schräg dahinter bringt sich das Hieronymuskloster in Szene. Einfach nur schön. Auf der anderen Tejo Seite, welche man über die Brücke des 25.April erreicht, erhebt sich die Cristo Rei Statue, von welcher man ein grandioses Stadtpanorama genießen kann. Gleich nach dieser machte die AIDA aura fest. Für mich war beim Blick auf die Uhr schon von hier aus klar, dass die Liegezeit hier in Lissabon mit 12-22 Uhr viel zu knapp bemessen war. Wir machten einen Bummel in die Innenstadt und machen eine Stadtrundfahrt mit dem Bus, bei welcher wir beschließen – wir kommen wieder.
Ein knappes Jahr später ist es so weit, Flug gebucht – Stadthotel und Mietwagen reserviert – auf nach Lissabon. Mithilfe der sehr guten U-Bahn Verbindung innerhalb des Stadtgebietes – ist für Lissabon selbst ein Mietwagen kein Muss. Des Weiteren ist die LisboaCard, welche wir für 72 Stunden genommen haben, sehr empfehlenswert um die Urlaubskasse zu schonen.
Lissabon – vom Castelo de São Jorge zur Kathedrale (Sé) mit den Aufzügen Elevador da Glória, Elevador da Bica und natürlich mit Elevador da Santa Justa hoch und runter, kreuz und quer durch die Stadt.
Natürlich durfte auch eine fahrt mit der Eléctrico – Linie 28 nicht fehlen. Besonders empfehlenswert, Lissabon bei Nacht – wirklich schön und romantisch.
Belem – der wohl bekannteste Stadtteil Lissabons mit dem Hieronymus-Kloster, dem Torre de Belém und dem Entdeckerdenkmal. Auch sehenswert das Kutschenmuseum im ehemaligen Reitsaal des Palastes von Belem.

Expo-Gelände – das sehenswerte Oceanário de Lisboa ist das größte Ozeaneum in Europa und liegt im Expo-Gelände Lissabons von dort aus mit der Teleférico zum Torre Vasco da Gama mit grandiosem Blick über die Tejo Brücke. Dieses beherbergt neben mehreren Arten von Haien und Rochen auch je einen Schwarm Thunfische und Sardinen. Neben dem Hauptbecken sind in vielen kleineren Aquarien spezifische Meeresbewohner aus allen Ecken der Weltmeere zu sehen. Die vier Ecken des Oceanário nehmen Nachbildungen bestimmter Regionen ein, so gibt es beispielsweise eine Antarktisecke mit Pinguinen und künstlichem Gletscher, ein Bassin mit einem Seeotterpärchen und eine „Mangrovenwald“-Ecke. Das Oceanário liegt im Park der Nationen, welcher das ehemalige Gelände der Weltausstellung Expo 98 beherbergt.

Sintra – das wohl bekannteste Städtchen im Einzugsgebiet von Lissabon mit viel Sehnswertem. Wir sind durch den Ort geschlendert und waren im Palácio Nacional da Pena sowie dem Traum von Quinta da Regaleira. Bekannt ist das etwa 30 Autominuten von Lissabon entfernte Sintra vor allem durch seine zum Teil jahrhundertealten Paläste, die Touristen aus aller Welt anlocken. Seit 1995 ist die Kulturlandschaft Sintra Weltkulturerbe der UNESCO. Sintra wurde schon im 11. Jahrhundert von dem arabischen Geografen Al-Bacr beschrieben; oberhalb der Stadt war von den Mauren vor dieser Zeit bereits das Castelo dos Mouros errichtet worden. Das Stadtrecht bekam Sintra im Jahr 1154. Vom 3. bis 6. Juni 1999 fand in Sintra die 47. Bilderbergkonferenz statt..
Cabo da Roca ist der westlichste Punkt des Festlands des europäischen Kontinents. Er liegt westlich von Lissabon in einer Höhe von 140 Metern über dem Meeresspiegel. Das Cabo da Roca erreicht man über Sintra.

























































































