Kairo
Von Port Said bis Kairo im Konvoi ist man etwa 3 Stunden unterwegs. Ein eigenartiges Gefühl wenn man mit Polizeischutz auf einer gesperrten Strecke für den Stau links und rechts verantwortlich ist.
Wir hatten uns im Vorfeld einen Kleinbus mit Reiseleiter gemietet der unsere kleine Gruppe zur Zitadelle und den Pyramiden geführt hat. Die über AIDA buchbaren Ausflüge wären nicht teurer, aber gut 3 Stunden länger, gewesen. Wir haben bewusst auf Mittagessen und Papyrusmuseum (Verkauf) verzichtet. Unser Fahrer hat uns sehr souverän durch Kairo und zurück gebracht.
Die Alabaster-Moschee auf der Zitadelle von Saladin war unser erstes Ziel, vom im Vorfeld gelesenen schönen Ausblick auf Kairo, war dank der Dunstglocke nicht viel zu sehen. Die Moschee ist sehenswert, aber in meinen Augen kein Muss.
Bei den Pyramiden von Giseh angekommen haben wir uns für eine Innenbesichtigung der Zweiten Pyramide entschieden (5,-€), über eine 25m lange Hühnerleiter mit 90cm Deckenhöhe hinab, 10m gerade hin und weitere 25m bei 90cm Deckenhöhe hinauf führte uns der Weg in die leere Grabkammer. Der Sauerstoffmangel in der Grabkammer und der Gedanke an den Rückweg, lässt dies zu einem einmaligen Besuch werden. Da die unzähligen Busse direkt bis an die Pyramiden fahren und die Kamel- und Trödel-Mafia vor Ort sehr nervig ist, schränkt dies den Besuch etwas ein.
Vom Aussichtsplateau, hat man einen sehr schönen Blick auf die Pyramiden so wie man ihn kennt. Etwas tiefer bei der Sphinx, ist das Ägypten Urlaubsbild dann perfekt. Ich habe immer gedacht die Pyramiden liegen erhaben etwas ausserhalb der Stadt, aber Kairo ist schon sehr nahe gekommen, was das Feeling etwas einschränkt.
Ein Zitat von unserem Kapitän Przemyslaw Kurc:
Die meisten von Ihnen fahren Morgen nach Kairo, um die Pyramiden zu besichtigen. Das ist auch Richtig so, die Pyramiden sollte man einmal in seinem Leben gesehen haben. Ich habe sie schon gesehen und bleibe daher auf dem Schiff.
Genau das haben wir beim 2. Besuch gemacht. AIDA blu auf der Tour im Roten Meer legte in Sokhna an und alle Ausflüge führten ins von dort 2h entfernte Kairo. Wir blieben in Sokhna und gingen in einem nahegelegenen Hotel an den Strand des Roten Meeres.
AIDA diva – östliches Mittelmeer
Mit der AIDA diva unterwegs im östlichen Mittelmeer. Zwei Wochentouren ab Antalya zu vielen für uns Neuen und einigen schon besuchten Zielen. Von Antalya ging es nach einem Seetag nach Istanbul, wo AIDA Diva über Nacht liegt, bevor es weiter nach Izmir geht, von wo aus wir einen privat organisierten Ausflug nach Ephesos gebucht hatten. In Athen ging es auf die Akropolis und in Rhodos erholten wir uns bei einem Bummel durch die Altstadt, bevor die AIDA Ihre 1. Tour beendete und wieder in Antalya anlegte, von wo aus wir einen Ausflug nach Aspendos und Perge unternommen haben. Wieder auf hoher See ging es nach Marmaris, wo wir nach einem Bummel entlang der Hafenpromenade , einen Ausflug mit dem Amazonboat von Gertrud unternahmen. Für Santorin, wo wir schon einmal vor Anker lagen hatten wir einen Ausflug mit Führung kreuz und quer über die Insel privat organisiert. Die Tour ging weiter nach Kreta wo wir mit dem Mietwagen über die Insel fuhren. Nach einem Seetag, kam Port Said in Sicht. Von Port Said aus ging es mit Bakadi nach Kairo, wo die Pyramiden und die Zitadelle auf dem Programm standen. Auf dem Rückweg nach Antalya legte AIDA noch auf Zypern an, wo wir durch Limmasol schlenderten, bevor die Reise am nächsten tag in Antalya mit dem Besuch des Archäologisches Museum & einem Rundgang durch die Altstadt endete.
Limassol – Zypern
AIDA diva liegt von 11 bis 16 Uhr im Hafen von Limassol, 5 Stunden für eine unbekannte Insel ? Wir haben uns dafür entschieden es am letzten Tag unserer Kreuzfahrt ruhig angehen zu lassen. Der Shuttlebus von AIDA in die Altstadt hätte 9€ gekostet, ein Taxi für bis zu 4 Personen 10€.
Es gibt ein paar Geschäfte in teils verkehrsberuhigten Straßen und eine Kirche mit sehr schönen Kuppelmalereien. Sollten wir wieder einmal vor Zypern vor Anker gehen werden wir uns Nikosia, die geteilte Stadt, ansehen.
Kreta – Heraklion
In Kreta waren wir mit dem Mietwagen unterwegs und haben die Stadt in Richtung Knossos verlassen, wurden jedoch von den etwa 30 Bussen am Eingang zu den Ausgrabungsstätten abgeschreckt und sind gleich weiter in Richtung Lassithi Hochebene gefahren. Dann entlang der Küste von Keratokambos über Serpentinenstraßen nach Lerapetra (unzählige überdachte Plantagen in welchen die Minibanane gezüchtet wird, säumten den Weg entlang der Steilküste und teilweisen Straßenführung nur wenige Meter vom Meer entfernt), über die Schnellstraße auf die touristische Inselseite nach Agios Nikolaos und weiter nach Elounda für einen Blick auf die Insel Spinalonga und über die alte Küstenstraße zurück nach Heraklion.
Santorin

Santorin, der Name eines kleinen Archipels im Süden der Kykladen, ist vor allem für seinen Blick über weiße Fassden und blaue Kuppeln am Rande der vom Meer gefluteten Caldera bekannt.
Die Kreuzfahrtschiffe liegen traditionell am Fuße der auf dem Berg liegenden Stadt Thira, welche nach dem Tendern vom Alten Hafen aus entweder mit einer Seilbahn (4€ pro Strecke) oder über einen Eselsweg mit oder ohne Tier zu erreichen ist.Bei unserem ersten Besuch vor einigen Jahren mit der Costa Mediterranea, haben wir unseren Aufenthalt auf Thira begrenzt, bei unserer Tour mit AIDA diva haben wir im Vorfeld, eine private Inselführung gebucht.
Von Thira ging es nach Oia, welches auch mit einem Linienbus gut zu erreichen ist. Oia liegt wie Thira oberhalb der Caldera und bietet auch schöne blau-weiße Kontraste und enge Gassen. Die andere Seite der Insel hingegen ist flach und nur in Richtung der Caldera aufsteigend, der Strand etwas steinig und das Wasser ruhig. Wir sind die sichelförmige Insel abgefahren und es bieten sich diverse faszinierende Blicke über den Krater und natürlich auf unsere AIDA diva. Weiter zu den Bildern von: Santorin
Marmaris

Marmaris, umgeben von Hügeln, die von dichten, grünen Kiefernwäldern bedeckt sind, befindet sich genau am Übergang zwischen der Ägäis und dem Mittelmeer und ist der erste Hafen auf unserer zweiten Woche durch das östliche Mittelmeer mit AIDA diva.
Wir haben uns nach einem Besuch des Basars für eine Tour mit dem AMAZON BOAT von Gertrud entschieden, welches im Hafen von Marmaris mit unzähligen weiteren Booten um Kundschaft kämpft. Der Preis war mit 10€ überall gleich für die etwa 3 h Tour mit Badestop. Gertrud spricht, da aus Liebe ausgewandert Deutsch und erzählt ein paar Geschichten und serviert Kaffee und Kuchen. Es gibt unten schattige Plätze und oben Sonnenliegen. Für den Badestop stehen Poolnudeln, Brillen und Schnorchel zur Verfügung. Und wenn wir schon so davon erzählen, hier gleich noch die E-mail Adresse von Gertrud: cg.gndz@hotmail.com
Am Nachmittag haben wir noch die am Yachthafen befindliche kleine Museumsfestung besucht, welche nur 3TL Eintritt kostet (kein EURO/kein Plastik), aber bis auf einen schönen Blick auf`s Schiff wenig interessantes bietet.
Antalya
Unsere Reise mit AIDA diva durch das östliche Mittelmeer startete und endete im türkischen Antalya, welche am Fuße des Taurusgebirges gelegen ist und da wir 2 Touren gebucht hatten, waren wir auch in der Mitte unserer Reise für einen Tag hier.
Am Anreisetag haben wir nicht viel von der Stadt gesehen und während der etwa halbstündigen Tour vom Flughafen zum Schiff auch nur den in den letzten 2 Jahrzehnten schnell gewachsenen Teil der Stadt gesehen. AIDA diva liegt zwischen Fracht- und Jachthafen am Fuße des Taurus
etwa 7 km ausserhalb der Altstadt von Antalya.
Für den Aufenthalt am sogenannten Wechseltag hatten wir über AIDA einen Ausflug nach Perge & Aspendos gebucht. Während in Perge nur noch Reste der ehemaligen Hochkultur zu sehen sind. Eine Therme, Marktplatz und ein restauriertes Stadttor, findet man in Aspendos ein sehr gut erhaltenes Amphitheater mit schönem Kulissengebäude. Die Tour dauert etwa 4h und ist für einen Zwischen- oder Abreisetag empfehlenswert.
Und da unser Rückflug eine Woche später erst gegen Abend ging haben wir für den Abreisetag noch die Altstadttour von Antalya gebucht, welche mit einem Besuch des archäologischen Museums beginnt. Das Museum beinhaltet eine interessante Sammlung von Skulpturen und Steinsärgen und Grabbeigaben. Die Altstadt betraten wir durch das bekannte Hadrianstor, in den Gassen sind die Händler und Gastronomen relativ aufdringlich – aber ein Besuch lohnt trotzdem.
Das Hadrianstor, ist eines der am besten erhaltenen Bauwerke der Antike. Der römische Kaiser Hadrian lies es im Jahre 130 nach Chr. errichten.Weil die Stadtmauern über lange Zeit ausserhalb des Tores geschlossen waren, wurde das Tor nicht genutzt und so hat es sich bis heute ohne grössere Beschädigungen überdauert. Das zweistöckig ausgeführte Hadrian-Tor besteht im unteren Teil aus drei runden Durchgangsbögen. Das bis auf die Säulen aus Marmor erbaute Tor ist reichlich mit Reliefs und Steinmetzarbeiten verziert. Auf beiden Seiten des Tores befindet sich jeweils ein Turm. Der südliche dieser beiden Türme, der Julia Sancta-Turm, wurde in der Zeit des Kaisers Hadrian aus Blocksteinen errichtet. Der untere Teil des nördlichen Turms stammt aus der Antike, der obere aus der seldschukischen Zeit. Mit dem modernen Antalya auf der einen und dem alten Antalya auf der anderen Seite, erweist sich das Hadrian-Tor als ein Fenster in die Vergangenheit der Stadt. Weiter zu den Bildern von: Antalya
Rhodos
Vor einigen Jahren haben wir für 1 Woche Rhodos erkundet, dabei neben dem Besuch der bekannten Sehenswürdigkeiten auch die Insel lieben gelernt. Für uns macht einen großen Teil des Charmes der Insel, die Altstadt von Rhodos Stadt aus. Ob entlang der Stadtmauer oder durch die quirligen Gassen der von Geschäften gesäumten Innenstadt – Rhodos hat Charme. Beim ersten Besuch von Rhodos würden wir von gebuchten Ausflügen abraten, da das Schiff nur wenige Meter vor dem Zentrum der Altstadt liegt und man mit dem Besuch der geschichtsträchtigen Altstadt und des Großmeisterpalastes ein volles Tagesprogramm hat. Wer schon einmal da war, oder länger bleibt kommt am Besuch des denkmalgeschützten Dorfes Lindos mit seiner Aktopolis und der byzantinischen Klosteranlage von Filerimos sowie in den Sommermonaten am Schmetterlingstal nicht vorbei.Athen – Piraeus
AIDA diva liegt vor der recht schmalen Hafeneinfahrt von Piraeus einer Landzunge, dem Stadthafen von Athen und wartet da die Fähren welche von hier aus jeden Tag alle griechischen Inseln ansteuern, Vorrang haben. Im Hafen liegen unzählige kleine und Große Fähren und weitere Kreuzfahrtschiffe.
Das Hafengelände verlassen wir mit einem Shuttlebus und nehmen ein Taxi zur Akropolis, bei 4 Personen ist man damit für 6€ pro Person in 15min am Fuße der Akropolis, wo uns schon eine Schlange am Kartenverkauf erwartete. Die Treppen hinauf zur Akropolis stehen wir im Touristenstau, oben verläuft sich das etwas und man hat einen schönen rundum Blick auf Athen. Nach den obligatorischen Bildern gehen wir beim verlassen der Akropolis, rechts den Berg hinunter – in Richtung Altsatdt, dort warten Kaffees und Restaurants auf Kundschaft und einige Straßenhändler bieten diverse Mitbringsel an. Von der Metro Station Monastiraki, haben wir die Rückfahrt nach Piraeus angetreten. Die Bahn kostet 1€ und man fährt 7 Stationen bis zum Hafen. Da der Bahnhof etwa 30 Minuten zu Fuß vom Eingang des Hafengeländes entfernt ist kann man auch mit dem Bus Nr. 843 etwas schneller ans Ziel kommen. Die Bushaltestelle ist direkt vor dem Bahnhof und sollte man ihn auch für den Hinweg nutzen wollen, findet man die Busstation, aus dem Hafengebäude links raus, nach ca.500m an der Kreuzung (links). Wir haben uns aber für den Fußweg entschieden und noch ein paar Blicke auf die Fähren, Kreuzfahrtschiffe und ein paar kleine Kirchen geworfen.
Die Akropolis ist natürlich Athens Attraktion, kaum ein anderes Bauwerk wird mehr fotografiert oder als Erkennungszeichen für ein ganzes Land herangezogen. Die auf einem 156m hohen Kalksteinfelsen errichtete Akropolis ist von allen Ecken der Stadt aus zu sehen. Als Festung errichtet, wurde sie zur Königsburg und Aufbewahrungsstätte der ältesten Heiligtümer. Ab 800 v. Chr. entwickelte sich dieser erhabene Ort immer mehr zum religiösen Zentrum Athens. Die heute noch stehenden Ruinen stammen aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. Besonders hebt sich der dorische Parthenon-Tempel der Göttin Athene. Dieser Säulentempel ist 72 m lang und 34m breit. Der westlich davon gelegene Nike-Tempel zeigt ein Relief mit Götterfiguren und Szenen aus den Perserkriegen. Das Erechtheion ist ein Tempel der Hochklassik bei dem die Säulen die Form von Mädchenstatuten besitzen. Die Propyläen bildeten den aus Marmor errichteten Haupteingang zur Akropolis.
Izmir – Ephesos
AIDA bietet in jedem Hafen verschiedene Ausflüge an, so in Izmir unter anderem einen ins prächtige Ephesos, eine etwa 1h Autostunde von Izmir entfernte Ruinenstadt und eine der größten Sehenswürdigkeiten der Türkei.
Wir hatten uns im Vorfeld um eine Alternative zu den von AIDA angebotenen Ausflügen umgesehen, ein Taxi nach Ephesos hätte etwa 100,-€ gekostet, ein Kleinbus welchen wir von Deutschland aus für 10 Personen reserviert hatten kam 150,-€. Der Eintritt in Ephesos kostet 20 TL (türkische Lira) und es wird kein Euro aktzepiert, jedoch kann man mit der Kreditkarte bezahlen und so muss man auch hierfür nicht erst wechseln. (im Inneren gibt es eine weitere Ausgrabung von ehemaligen Felsenhäusern – wofür weitere 15TL zu bezahlen sind – worauf wir verzichtet haben) Neben den unzähligen Busgruppen, welche in einem bunten Mix aus Sprachen und Kulturen sich durch die Ausgrabungsstätte schieben, gab es ein kleines und ein großes Aphitheater, eine kitschige Römershow und einige restaurierte Fassaden zu sehen. Auf dem Rückweg sind wir am Uhrenturm in Izmir ausgestiegen und von dort aus über die relativ schöne Promenade etwa 3km zurück zum Schiff gelaufen.
Istanbul
Unser erstes Ziel auf der Tour mit AIDA diva durch das östliche Mittelmeer, erreichen wir nach einem sonnigen Seetag – Istanbul.
Das Schiff verlassen wir bei bedecktem Himmel und gehen nach rechts aus dem Hafen. Die vor dem Hafengebäude lauernden Taxifahrer lassen wir stehen und steigen links auf der anderen Straßenseite in den schon wartenden Hop-On-Hop-Off Bus, welcher uns für 20 € pro Person kreuz und quer durch Istanbul fährt. Die im Bus angebotenen Kopfhörer sind mit Vorsicht zu geniessen, da diese meist nicht neu sind und immer wieder verwendet werden. Leider fing es, kurz nach dem Zustieg, an zu regnen – welcher uns den gesamten Tag begleitete. Wir sind nach etwa 1 Stunde fahrt mit dem Bus in der Nähe der Blauen Moschee ausgestiegen und haben uns dort in die Schlange der auf Einlass wartenden Touristen eingereiht. Der Eintritt war frei und beim Betreten zogen dann wie alle anderen die Schuhe aus, welches wahrscheinlich auch auf Grund des nassen Wetters in der Moschee als sehr intensiver Geruch zur Geltung kam. Die Blaue Moschee war die erste je von mir betretene Moschee und hat mir gut gefallen.
Von der Blauen Moschee ging es weiter zur in Blickweite liegenden Hagia Sophia. Dort angekommen war die Schlange noch etwas länger als zuvor und 12,50€ pro Person wurden als Eintritt erwartet. Die Schuhe blieben diesmal an und das innere ähnelt schon eher dem einer Kirche. Kein Teppich sondern Steinböden, eine Empore und ein schiffsähnlicher Aufbau. Jedoch auch die Hagia Sophia glänzt im inneren mit Zurückhaltung an Einrichtungsgegenständen, Bildern, Ikonen oder Altaren. Auf der Empore gab es ein paar halbrestaurierte Wandmalereien und Informationen zur Geschichte. Die Yerebatan-Zisterne welche als nächstes auf dem Plan stand, findet man rechts über die Straße beim verlassen der Hagia Sophia und bietet nach 6,-€ Eintritt und ein paar Stufen in die Tiefe, ein Gefühl von Ruhe, trotz zahlreicher Reisegruppen und ein schönes Lichtspiel zwischen den rot beleuchteten Säulen und dem mit Stegen überbauten Wasser. Im Anschluss ging es wieder mit dem Bus zurück zum Schiff, von wo aus wir uns mit trockener Kleidung einen zweiten Anlauf nahmen. Leider regnete es immer noch und so viel der abendliche Spaziergang über die Galata-Brücke in die Altstadt recht kurz aus.Am nächsten Morgen sind wir nochmals zu Fuß los gezogen, der Himmel war aufgezogen und zeigte uns ein sonniges Istanbul. Unser Weg führte über den Ägyptischen und den Großen Basar, nochmals in Richtung Hagia Sophie und Blauer Moschee, dann zurück in Richtung Bosporus und wieder zum am Mittag auslaufenden Schiff.
Die Hagia Sophia, zählt zu den größten Kirchenbauten der Welt, welches die besten Werkstoffe ihrer Zeit vereint: Elfenbein aus Afrika, Marmor aus Ägypten und Säulen aus den Ruinen der altgriechischen Stadt Ephesos.10000 Arbeiter benötigten 6 Jahre , um dieses erste und großartige byzantinische Baudenkmal der Stadt zu schaffen. Die beeindruckende Architektur mit dem riesigen Dom und seinen 40 Fenstern in 55m Höhe kann heute noch in ihrem Ursprungszustand bewundert werden, einige Mosaike und Marmorelemente erinnern noch an den vergangenen Ruhm.
Die Blaue Moschee, so genannt wegen ihrer 20000 herrlich blauen Fayence-Fliesen, trägt eigentlich den Namen Sultan-Ahmed-Moschee. Ihre sechs Minarett-Türmen und 260 bunten Glasfenstern aussen, sowie den goldenen Koranschriftbändern und dem roten Teppichen im Inneren, machen dies zu einem wahrlich imposanten Gotteshaus, aus dem 17. Jahrhundert.
Die Yerebatan-Zisterne, ist ein 1400 Jahre alter unterirdischer Palast, aber in Wirklichkeit ein riesiger byzantinischer Wasserspeicher, der von 336 Säulen mit verschiedenen Kapitellen gehalten wird. Er war unterhalb eines der Hauptplätze der Altstadt für den Fall einer längeren Belagerung oder Dürre gebaut worden und konnte ca. 80000 Kubikmeter Wasser speichern. Weiter zu den Bildern von: Istanbul
