AIDA cara – westlisches Mittelmeer 7-tägig

AIDA cara – westliches Mittelmeer

AIDA cara im westl. Mittelmeer - Endlich Urlaub auf AIDA, das es wieder die cara geworden ist, war Zufall. Gebucht haben wir eine Woche im westlichen Mittelmeer und los geht es in Palma de Mallorca. Den Flug haben wir selbst gebucht und ein Taxi bringt uns zur Einschiffung in den Hafen. Wir haben uns nun schon auf einigen Inseln herum getrieben, Mallorca das Reiseziel Nr.1, wenn man Medienberichten glauben schenkt, gehörte bis her nicht dazu. So Deutsch kam mir die Insel auch gar nicht vor, zumindest der Taxifahrer, war mit einem Guten Tag, Bitte zum Hafen – nicht zu begeistern, wogegen: Buen día para usar el Puerto – eher zum Ziel führte. Im Hafen gaben wir unsere Koffer ab und machten uns zu Fuß auf den Weg in die Stadt.

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Mallorca

Unser erstes Ziel war die Catedral de Mallorca, in welcher uns vor allem die vom mallorquinischen Künstler Miquel Barcelò gestaltete Kapelle des Allerheiligsten gefiel. Anschließend ging es zum Pueblo Espanol, welches nicht ganz so belebt wie das in Barcelona war, aber mit seinen Nachbauten einen kleinen Überblick über spanische Architektur und Lebensweise bot. Um einen schönen Blick auf Stadt, Hafen und natürlich die AIDA cara zu haben, zog es uns hinauf zum Castell Bellver, bevor es wieder talwärts ging zum Check-in auf AIDA cara.

Insgesamt sind wir 3x mit AIDA in Palma de Mallorca gestartet und haben auch eine Woche mit Mietwagen auf der Insel verbracht. Mallorca ist abseits der Touristenhochburgen sehr abwechslungsreich und kann auch ruhig und erholsam sein.

 

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La Goulette – Tunis

Nach einem Tag auf See, macht die AIDA cara im Hafen von La Goulette bei Tunis fest. Wir haben uns entschlossen einen Ausflug zu buchen und die Wahl viel auf die Tour “Rund um Tunis”. Die Fahrt mit dem Bus führte in die Innenstadt von Tunis und auf dem Programm stehen die Souks (Einkaufsgassen) der Stadt. Unser Führer erklärt ein paar Dinge zur Geschichte und Entstehung und empfiehlt die Aussicht von einem der Häuserdächer, dieses Dach gehört zu einem Teppichhändler und im Anschluss an die, sagen wir mal Aussicht, geniessen wir noch eine kleine Einführung in Teppich-Verkaufs-Kunst, ich denke an mein Frühstück, das Wetter und es zieht ein wenig in den Augenliedern. Nach einer halben Stunde ist immer noch keiner in der Gruppe schwach geworden und die Stimmung des Verkäufers wird auch nicht besser, egal wo war ich – Sonne und ich denke an ein Weißbier. Oh, alle stehen auf: die “Vorführung” ist zu Ende. Überstanden. Jetzt geht es ins Bardo-Museum, hier gibt es ein paar Mosaike aus römischen Zeiten zu besichtigen und anschliessend zum Mittagessen in Richtung Karthago, mit der ach so geliebten traditionellen Musik und Tanzdarbietungen. Im Anschluss geht es zu den archäologischen Ausgrabungsstätten mit den Resten des Amphitheaters und den recht gut erhaltenen Antonius-Pius-Thermen. Was man braucht ist viel Fantasie um zwischen den Grundmauern und einzelnen Säulenstücken sich das “Große Karthago” vorstellen zu können. Nach der Besichtigung geht es noch in das im Ausflugsheft als Künstlerdorf beschriebene Sidi Bou Said, dieses ist ein im vorderen Bereich eine Ansammlung von fliegenden, aber nur mittelmässig aufdringlichen Händlern. Das kleine private Museum, mit den schön eingerichteten Zimmern, der weißen Fassade und den blauen Fenstern gibt einen Einblick in das Leben der besseren Gesellschaft am Anfang des vergangenen Jahrhunderts und rettet diesen Ausflug, welcher bei einem Glas Pfefferminztee im Innenhof des Museum`s endete.

Bei einer weiteren Tour durchs westl. Mittelmeer haben wir aus Tunis einen persönlichen Seetag gemacht, an Deck die Sonne genossen und nichts vermisst. Weiter zu den Bildern von: La Goulette – Tunis

Valletta – Malta

Valletta – Malta - Jeder mit dem man spricht, spricht von der grandiosen Hafeneinfahrt. Dabei ist es egal ob selbst erlebt oder davon gehört, das Smalltalk Thema Nr.1 beim Essen, an Deck oder in den Bars. Man ist also eingestimmt. Die Liegezeit ist mit 09:00 angegeben und so ist es nicht verwunderlich, das gegen 8 Uhr fast ein jeder den Weg an Deck gefunden hat.  Und es ist wirklich schön, noch schöner jedoch war die Ausfahrt am Abend, mit der untergehenden Sonne und den beleuchteten Häusern am Hang und nur halb so vielen Mitreisenden an Deck.

Die AIDA liegt am Fuße der Altstadt Valletta, der Stadt der Ritter – welche vom Johannitergroßmeister La Vallette 1566 gegründet wurde. Wir beginnen unseren Tag mit dem Besuch  der St. Johns Ko-Kathedrale, da einige AIDA Ausflüge dies auch auf dem Programm haben und dann wird es doch immer recht schnell voll. Der Hauptanziehungspunkt der Kathedrale ist das Caravaggio Gemälde mit der Enthauptung von Johannes des Täufers aus dem 16. Jahrhundert.  Als nächstes ging es zum Großmeister-Palast, welcher noch Heute Tagungsort des maltesischen Parlaments ist und somit an manchen tagen nur teilweise zu besichtigen ist. Hier haben wir uns noch den Neptunshof und die Waffenkammer angesehen. Den Ausblick von den Oberen Barraca Gärten nennt man auch den Venedig-Blick, denn so werden die drei Städte Senglea, Cospicua und Vittoriosa gegenüber von Valletta genannt. Auch das Schiff ist von hier aus gut zu sehen und natürlich zu fotografieren. Einen Cappuccino später geht es vorbei am Auberge de Castille, dem Amtssitz des maltesischen Premierministers und über den Busbahnhof, mit seinen Orange-Gelben Schönheiten, zurück zum Schiff. Die Ausfahrt geniessen wir wieder an Deck und das kleine Stück von Malta, welches wir an diesem Tag gesehen haben, macht Lust auf mehr Malta.

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Palermo

Palermo – Die Sonne im Rücken glitzerte in den Fassaden Palermos, die Berge im Hintergrund waren leicht in Dunst gehüllt, gefühlt aber zum greifen nah. Zum Glück waren wir früh auf den Beinen und haben diesen Eindruck mitgenommen, denn beim auslaufen, am Abend, war davon nicht mehr viel zu spüren und zu sehen. Wir hatten im AIDA Ausflugsprogramm von der “Catacombe dei Cappuccini” gelesen, einer von Kapuzinermönchen geführten Grabstätte mit offen mumifizierten Leichnamen. Mit Navi in der Hand fühlten wir uns gut ausgestattet und machten uns auf den Weg. Leider war an der angestrebten Adresse nichts von den Katakomben zu sehen und so traten wir den Rückweg ins Zentrum an. ( Im nach hinein können wir sagen, wir waren nah dran, denn bei einer weiteren Mittelmeertour mit AIDA, haben wir uns mit dem  Taxi zu den Katakomben fahren lassen und da hatte bei dieser Tour nicht viel gefehlt.)

Wir schlenderten über den Wochenmarkt in den engen Altstadtgassen, welche durch die breiten  Marktstände links und rechts noch viel schmaler wurden. Besuchten die Kathedrale und das Opernhaus der Stadt, bevor wir schon am frühen Nachmittag den Rückweg zum Schiff antraten. Beim Blick auf die am Morgen so glitzernde Stadt, waren nur noch die vorderen beiden Häuserreihen zu erkennen. Eine Dunstglocke lag über der Stadt und von den Bergen am Horizont war nichts mehr zu sehen.

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Barcelona

Barcelona 2003 - Unser erster gemeinsamer Besuch in Barcelona. Wir haben uns 4 Tage freigenommen und in etwas über 2 Stunden ist man mit dem Flieger in Barcelona. Der bereits in Deutschland gebuchte Mietwagen ist schnell gefunden und dank Navigation auch das Hotel in einem der Außenbezirke der Metropole. Unser erster Ausflug führt uns auf den Tibitabo, die mit 512m höchste Erhebung der Stadt. Von hier aus hat man einen sehr guten Blick über das gesamte Stadtgebiet von Barcelona und hier befindet sich neben einem Freizeitpark und dem Fernsehturm Torre de Collserola, die katholische Kirche Sagrat Cor, welche im neugotischen Stil nach Vorbild der Sacrè-Coeur auf dem Montmartre in Paris hier Anfang des 19. Jahrhunderts errichtet wurde. Das wohl bekannteste, wenn auch unvollendete Werk Antonio Gaudi`s die Sagrada de Familia, wollten wir uns natürlich auf keinen Fall entgehen lassen.

Es ist aber schwierig diese Kleinigkeit, mit einer normalen Kleinbildbrennweite, am Stück aufs Foto zu bringen. Überall ragten noch die Kräne an der Außenfassade und riesige Gerüste im inneren der Kirche, was dem Besucherstrom keinen Abbruch tat. Der Park Gúell, Antonio Gaudi`s Vorstellung von einem Platz zu leben sollte man sich nicht entgehen lassen, wenn auch dieser nie fertiggestellt wurde. Er vermittelt mit seinen organischen Formen zwischen Terrassen und Stützmauern den Eindruck absoluter Natürlichkeit. Im Park befindet sich auch das Wohnhaus des Meisters mit von ihm entworfenen Möbelstücken und seinen visionären Zeichnungen. Auf dem Montjuic hat man vom Museum katalanischer Kunst den gegengesetzten Blick in Richtung Tibitabo und findet hier oben neben einer Festungsanlage mit Militärmuseum und einigen Austragungsstätten der Olympischen Spiele auch das Poble Espanyol de Montjuic. Im Jahre 1929 anlässlich der Weltausstellung eröffnet, findet man hier auf kleinem Raum eine Zusammenstellung der verschiedenen Kulturen Spaniens, die Straßen, Plätzen, Monumenten und Gebäuden Ausdruck finden. Sehr empfehlenswert ist auch ein Besuch des sich am Hafen befindlichen Aquariums und einen Blick von der sich vor der Rambla befindlichen 68m hohen Kolumbusstatue, deren Aufzug recht versteckt den Weg nach oben darstellt.

Barcelona 2007 - Während der Mittelmeertour mit AIDA cara, begannen wir den Tag mit einem obligatorischen Spaziergang über die Rambla mit den immer wieder faszinierenden Kostümen der Pantomime bzw. menschliche Gesamtkunstwerke und natürlich durch die Markthalle – schon eine kleine Tradition. Dieses Mal haben wir uns vorgenommen Antonio Gaudi`s Casa Battlò zu besichtigen. Die Schlange anstehender Besucher und auch der Eintrittspreis sind abschreckend, aber wenn man rein will – stellt man sich an und legt für 2 Personen fast 40 Euro Eintritt. Das Haus ist aber wirklich empfehlenswert, und zwar vom Eingang, über die einzelnen Räume, das Treppenhaus bis hinauf zum Dach. Die Fassade erinnert mit den geschwungenen Wänden eher einer lederbezogenen Drachenhaut, eben ein “Gaudi”, verspielte Architektur und nur keine geraden Linien. Auf dem Rückweg geht es über den Placa de Catalunya zur Kathedrale Le Seu im gotischen Viertel, mit Ihren Gänsen im Innenhof und dem sehr schönen Kreuzgang lohnt sich hier ein Besuch. Zurück an der Rambla ging es noch ins Wachsfigurenkabinett und mit der Seilbahn auf den Hausberg von Barcelona den Montjuïc, für einen immer wieder grandiosen Blick auf die Stadt und heute auch auf die AIDA cara, welche direkt neben der Mittelstation der Seilbahn vor Anker lag.

Barcelona 2009 - Die 2-wöchige Tour durchs westliche Mittelmeer mit AIDA cara führte uns erneut nach Barcelona. Am Morgen an Deck leuchtet uns die Stadt entgegen. Es dämmert und die beleuchteten Gebäude und Straßenzüge begrüßen uns mit einem sehr weichen Licht. Über die Rambla und durch die Markthalle beginnt wieder unser Bummel durch die Stadt.Vorbei am Casa Batlo, wollten wir heute eigentlich das auch von Antonio Gaudi gestaltete Casa Mila besichtigen. Leider bleibt es heute für Besucher unzugänglich und so werfen wir nur einen Blick auf die wie gewachsen wirkende Fassade. Machen einen Abstecher zur Sagrada Familia um zu sehen ob es schon weniger Baukräne geworden sind. Schließlich liegen dem ersten gemeinsamen und diesem Besuch in Barcelona 5 Jahre, aber nein sie sind alle noch da, oder sind es gar mehr geworden? Egal, wir kommen bestimmt wieder und dann zählen wir eben wieder. Wer ein paar Tage länger in der Stadt bleibt, dem sei ein Ausflug zum Monasteiro de Montserrat empfohlen.

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