AIDA cara – westliches Mittelmeer 14-tägig
Mit AIDA cara durch das westliche Mittelmeer. Dies mal geht es für 14 Tage ab und bis Mallorca. Der 1. Hafen ist Malaga, wo wir schon auf unserer Andalusien Rundreise vor ein paar Jahren ein paar tage verbracht haben. Die nächsten Ziele sind Cartagena und Valencia, welche wir beide zum ersten Mal besuchten. Der Stop in Barcelona ist wie wenn man nach Hause kommt, man weiß wo was liegt, wo man essen möchte und kennt die meisten Sehenswürdigkeiten und doch entdecken wir bei jedem Besuch neues in Barcelona und Umgebung. Bei unserer Ankunft in Marseille, sahen wir das wo vor wir eigentlich geflüchtet waren – Schnee, trotz der weißen Pracht haben wir uns hier umgesehen und haben das franz. Lebensgefühl selbst bei Minusgraden gefühlt. Nach Rom sind wir von Civitavecchia aus mit dem Zug gefahren, diese Fahrt dauert etwa 1 Stunde und man ist sehr zentral in der ewigen Stadt, welche wir schon auf unserer Italien Tour vor ein paar Jahren besucht haben. Weiter ging es noch Neapel, Catania und Palermo.
Rom
Unser erster Besuch in Rom, 2 Tage Zeit für tausendjährige Geschichte in der hektischen Weltmetropole. Wir haben unser Quartier etwa 10km außerhalb der Stadt bezogen und sind in 30 Minuten mit S-Bahn und U-Bahn in der Innenstadt. Die meisten Sehenswürdigkeiten sind mit den nur zwei U-Bahn-Linien recht gut zu erreichen, aber auch zu Fuß ist fast alles machbar, hat man die Innenstadt erst erreicht.
Was man sich in Rom unbedingt ansehen sollte oder nicht, vermag ich nicht zu sagen: Rom bietet so vieles und die Interessen sind verschieden, aber man sollte bei einem kurzen Aufenthalt bei seiner Planung die Wartezeiten für Highlights wie den Petersdom oder das Colloseum nicht unterschätzen und man sollte mit offenen Augen und gut behüteten Taschen auch immer einen Blick auf seine Wertsachen haben. Wir haben Rom zwar nicht als besonders gefährlich empfunden, aber einige Taschendiebe bei der “Arbeit” gesehen.
Bei unserer Mittelmeertour mit AIDA cara hatten wir wieder die Gelegenheit für einen Besuch in Rom. Die AIDA cara liegt in Civitaveccia vor Anker. Zum Bahnhof sind es vom Liegeplatz etwa 20 Minuten zu Fuß oder 5 Minuten mit dem Bus. Der Zug fährt etwa stündlich und benötigt je nach dem 60-90 Minuten bis in die Innenstadt. Die Tickets kann man vor Ort, am Automaten, auch auf Deutsch kaufen. Alle Wege führen nach Rom – Rom ein Weg, der sich lohnt.
Cartagena
Cartagena, an der Costa Calida, Spaniens heiße Küste, war seit jeher umkämpft. 227 v. Chr. gründeten die Karthager hier das heutige Cartagena, später kamen die Römer, Vandalen, Westgoten und Mauren. Das reiche historische Erbe, das sie hinterließen, können Sie heute ganz entspannt wahrnehmen. Vor Ihrem Stadtrundgang durch Cartagena sollten Sie sich vom “Castillo de la Conception” einen Überblick über die interessantesten Bauwerke verschaffen. Der Panoramablick von der 70 m hoch gelegenen Burg ist beeindruckend.
Marseille
Marseille, bei Schnee – das hatten wir nicht erwartet, aber wer macht auch schon im Winter eine Kreuzfahrt durch das westliche Mittelmeer. Unser Weg führte uns vom Vieux Port quer durch die Stadt hinauf zur Notre-Dame de la Garde, einer mittelalterlichen Wallfahrtskapelle, mit fantastischem Panoramablick auf die Stadt und das Château d’If. Das Palais Longchamp, war leider geschlossen und so führte uns der Weg weiter kreuz und quer durch die Stadt bis zur Cathédrale de la Major.
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Malaga
Malaga war Start und Ziel unserer Andalusien-Rundreise und einer unserer Häfen auf der Tour durch das westliche Mittelmeer mit AIDA cara. Málaga ist nach Sevilla die zweitgrößte Stadt in Andalusien, Hauptstadt der Provinz Málaga und die sechstgrößte Stadt Spaniens. Die Stadt besitzt einen der größten spanischen Flughäfen, einen Handelshafen und eine Universität. Sie ist aufgrund ihres Klimas eines der wichtigsten Urlaubsziele der Iberischen Halbinsel. Neben der Alcazaba, der Stierkampfarena und der Kathedrale in der Stadt, ist besonders die etwas außerhalb gelegene Tropfsteinhöhle bei Nerja zu empfehlen.
Valencia
Valencia liegt im östlichen Teil Spaniens an der Mündung des Turia, in dessen altem Flußbett eine große grüne Parkanlage entstand, welche neben Sportanlagen und futuristischen Museen und Kino`s auch das von uns besichtige L’Oceanogràfic, beherbergt. Die Altstadt bietet darüber hinaus eine Sehenswerte Kathedrale und die ehemalige Seidenbörse Lonja de la Seda aus dem 15. Jahrhundert.
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Catania
Catania wurde im 8. Jahrhundert v.Chr. von griechischen Siedlern aus Naxos gegründet. Im 3. Jahrhundert v. Chr. entwickelte sich die Stadt unter römischer Vorherrschaft zum wichtigsten Handelsstützpunkt des damaligen Siziliens. Während unseres Aufenthaltes regnete es in Strömen und die Kamera machte trotz normalen Einstellungen, Bilder in Sepiatönen. Die Kathedrale von Catania, der Palazzo Biscari und der Elefantenbrunnen sind unter anderem Gründe für die Stellung als Weltkulturerbe dieser spätbarocken Stadt.
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Neapel
Neapel liegt am nördlichen Rande des Golfs von Neapel, eines Supervulkans mit einem Durchmesser von über 30 Kilometern, der zur Bruchzone auf der tyrrhenischen Seite des Apennin gehört. Die Stadt befindet sich auf etwa halber Strecke zwischen zwei peripheren und aktiven vulkanischen Gebieten dieses Supervulkans, dem Monte Somma/Vesuv und den Campi Flegrei. Die Galleria Umberto und das Castel Nuovo standen während unseres regnerischen Spaziergangs genauso auf dem Programm wie der Palazzo Reale und das Castel dell`Ovo.
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Palermo
Palermo – Die Sonne im Rücken glitzerte in den Fassaden Palermos, die Berge im Hintergrund waren leicht in Dunst gehüllt, gefühlt aber zum greifen nah. Zum Glück waren wir früh auf den Beinen und haben diesen Eindruck mitgenommen, denn beim auslaufen, am Abend, war davon nicht mehr viel zu spüren und zu sehen. Wir hatten im AIDA Ausflugsprogramm von der “Catacombe dei Cappuccini” gelesen, einer von Kapuzinermönchen geführten Grabstätte mit offen mumifizierten Leichnamen. Mit Navi in der Hand fühlten wir uns gut ausgestattet und machten uns auf den Weg. Leider war an der angestrebten Adresse nichts von den Katakomben zu sehen und so traten wir den Rückweg ins Zentrum an. ( Im nach hinein können wir sagen, wir waren nah dran, denn bei einer weiteren Mittelmeertour mit AIDA, haben wir uns mit dem Taxi zu den Katakomben fahren lassen und da hatte bei dieser Tour nicht viel gefehlt.)
Wir schlenderten über den Wochenmarkt in den engen Altstadtgassen, welche durch die breiten Marktstände links und rechts noch viel schmaler wurden. Besuchten die Kathedrale und das Opernhaus der Stadt, bevor wir schon am frühen Nachmittag den Rückweg zum Schiff antraten. Beim Blick auf die am Morgen so glitzernde Stadt, waren nur noch die vorderen beiden Häuserreihen zu erkennen. Eine Dunstglocke lag über der Stadt und von den Bergen am Horizont war nichts mehr zu sehen.
La Goulette – Tunis
Nach einem Tag auf See, macht die AIDA cara im Hafen von La Goulette bei Tunis fest. Wir haben uns entschlossen einen Ausflug zu buchen und die Wahl viel auf die Tour “Rund um Tunis”. Die Fahrt mit dem Bus führte in die Innenstadt von Tunis und auf dem Programm stehen die Souks (Einkaufsgassen) der Stadt. Unser Führer erklärt ein paar Dinge zur Geschichte und Entstehung und empfiehlt die Aussicht von einem der Häuserdächer, dieses Dach gehört zu einem Teppichhändler und im Anschluss an die, sagen wir mal Aussicht, geniessen wir noch eine kleine Einführung in Teppich-Verkaufs-Kunst, ich denke an mein Frühstück, das Wetter und es zieht ein wenig in den Augenliedern. Nach einer halben Stunde ist immer noch keiner in der Gruppe schwach geworden und die Stimmung des Verkäufers wird auch nicht besser, egal wo war ich – Sonne und ich denke an ein Weißbier. Oh, alle stehen auf: die “Vorführung” ist zu Ende. Überstanden. Jetzt geht es ins Bardo-Museum, hier gibt es ein paar Mosaike aus römischen Zeiten zu besichtigen und anschliessend zum Mittagessen in Richtung Karthago, mit der ach so geliebten traditionellen Musik und Tanzdarbietungen. Im Anschluss geht es zu den archäologischen Ausgrabungsstätten mit den Resten des Amphitheaters und den recht gut erhaltenen Antonius-Pius-Thermen. Was man braucht ist viel Fantasie um zwischen den Grundmauern und einzelnen Säulenstücken sich das “Große Karthago” vorstellen zu können. Nach der Besichtigung geht es noch in das im Ausflugsheft als Künstlerdorf beschriebene Sidi Bou Said, dieses ist ein im vorderen Bereich eine Ansammlung von fliegenden, aber nur mittelmässig aufdringlichen Händlern. Das kleine private Museum, mit den schön eingerichteten Zimmern, der weißen Fassade und den blauen Fenstern gibt einen Einblick in das Leben der besseren Gesellschaft am Anfang des vergangenen Jahrhunderts und rettet diesen Ausflug, welcher bei einem Glas Pfefferminztee im Innenhof des Museum`s endete.
Bei einer weiteren Tour durchs westl. Mittelmeer haben wir aus Tunis einen persönlichen Seetag gemacht, an Deck die Sonne genossen und nichts vermisst. Weiter zu den Bildern von: La Goulette – Tunis




