AIDA blu – Rotes Meer

AIDA blu – Rotes Meer

Zum Zweiten Mal auf AIDA blu, diesmal unterwegs im Roten Meer. Wir starten in Sharm El-Sheikh und begeben uns nach Aqaba in Jordanien, wo wir einen privaten Ausflug nach Petra gebucht haben. Von dort aus geht es innerhalb weniger Stunden nach Eilat in Israel, von wo aus wir einen Ausflug nach Jerusalem über AIDA gebucht haben. Weiter geht die Reise anschliessend  nach Safaga in Ägypten, von wo aus die meisten Gäste  der AIDA einen Ausflug in Richtung Luxor machen dürften. Wir waren schon da und erholen uns an Board. Sokhna ist das nächste Ziel der Reise, von hier aus geht es für fast alle nach Kairo, aber auch hier waren wir schon und geniessen den Tag an Board der AIDA blu und gehen bei einem nahe gelegenen Hotel baden im Roten Meer. Zurück in Sharm El-Sheikh haben wir einen Ausflug zum White Canyon privat organisiert bevor die Reise mit dem Rückflug am nächsten Tag endete.

AIDA blu – Schiffsrundgang

AIDAblu ist das siebte und größte Clubschiff aus der Kussmundflotte von AIDA Cruises. Am 09. Februar 2010 wurde AIDAblu im Hamburger Hafen von Taufpatin Jette Joop getauft. Direkt nach diesem Spektakel, wurde das Schiff von den Hamburgern auf ihre 12 tägige Jungfernfahrt von Hamburg nach Palma de Mallorca verabschiedet. Anschliessend ging es auf  zahlreiche Kreuzfahrten durch Nordeuropa. Im Winter entführt AIDAblu ihre Gäste dann in die Gewässer um die Kanarischen Inseln. Der Wellness- und Spa-Bereich auf diesem Schiff beträgt großzügige 2.602 Quadratmeter und gehört somit zu den größten Spa Bereichen der Weltmeere. Pure Lebensfreude – AIDAblu ist das erste Kreuzfahrtschiff mit eigenem Brauhaus und selbstgebrautem AIDA Bier. Wie auf allen anderen Schiffen der Kussmundflotte ist auch auf AIDAblu die Bordsprache Deutsch. Jüngere und Gäste mittleren Alters schätzen die ungezwungene Atmosphäre an Bord und nutzen das abwechslungsreiche Sportprogramm voll aus. Wir waren neben der Taufe, welche wir in Hamburg verfolgten bisher 2x mit AIDA blu unterwegs in Nordeuropa und im Roten Meer.

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Kairo

Von Port Said bis Kairo im Konvoi ist man etwa 3 Stunden unterwegs. Ein eigenartiges Gefühl wenn man mit Polizeischutz auf einer gesperrten Strecke für den Stau links und rechts verantwortlich ist.

Wir hatten uns im Vorfeld einen Kleinbus mit Reiseleiter gemietet der unsere kleine Gruppe zur Zitadelle und den Pyramiden geführt hat. Die über AIDA buchbaren Ausflüge wären nicht teurer, aber gut 3 Stunden länger, gewesen. Wir haben bewusst auf Mittagessen und Papyrusmuseum (Verkauf) verzichtet. Unser Fahrer hat uns sehr souverän durch Kairo und zurück gebracht.

Die Alabaster-Moschee auf der Zitadelle von Saladin war unser erstes Ziel, vom im Vorfeld gelesenen schönen Ausblick auf Kairo, war dank der Dunstglocke nicht viel zu sehen. Die Moschee ist sehenswert, aber in meinen Augen kein Muss.

Bei den Pyramiden von Giseh angekommen haben wir uns für eine Innenbesichtigung der Zweiten Pyramide entschieden (5,-€), über eine 25m lange Hühnerleiter mit 90cm Deckenhöhe hinab, 10m gerade hin und weitere 25m bei 90cm Deckenhöhe hinauf führte uns der Weg in die leere Grabkammer. Der Sauerstoffmangel in der Grabkammer und der Gedanke an den Rückweg, lässt dies zu einem einmaligen Besuch werden. Da die unzähligen Busse direkt bis an die Pyramiden fahren und die Kamel- und Trödel-Mafia vor Ort sehr nervig ist, schränkt dies den Besuch etwas ein.

Vom Aussichtsplateau, hat man einen sehr schönen Blick auf die Pyramiden so wie man ihn kennt. Etwas tiefer bei der Sphinx, ist das Ägypten Urlaubsbild dann perfekt. Ich habe immer gedacht die Pyramiden liegen erhaben etwas ausserhalb der Stadt, aber Kairo ist schon sehr nahe gekommen, was das Feeling etwas einschränkt.

Ein Zitat von unserem Kapitän Przemyslaw Kurc:
Die meisten von Ihnen fahren Morgen nach Kairo, um die Pyramiden zu besichtigen. Das ist auch Richtig so, die Pyramiden sollte man einmal in seinem Leben gesehen haben. Ich habe sie schon gesehen und bleibe daher auf dem Schiff.

Genau das haben wir beim 2. Besuch gemacht. AIDA blu auf der Tour im Roten Meer legte in Sokhna an und alle Ausflüge führten ins von dort 2h entfernte Kairo. Wir blieben in Sokhna und gingen in einem nahegelegenen Hotel an den Strand des Roten Meeres.

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Sharm El-Skeikh


Start- und Zielhafen unser Tour mit AIDA blu durch das Rote Meer Sharm El-Sheikh. Die Fahrt vom Flughafen führt nicht direkt an den endlosen Hotelanlagen am Strand vorbei, sondern hinter diesen in Richtung Hafen und dauert etwa 30 Minuten. Im etwa 1km breiten Sandstreifen zwischen den letzten Häusern und den Sandbergen im Hintergrund glitzern Plastik- und Glasabfälle in der Sonne und vermitteln nur ein eingeschränktes Urlaubsfeeling. Die AIDA blu legt noch am gleichen Abend ab in Richtung Jordanien mit dem Ziel Aqaba. Am letzten Tag bevor wir unsere Heimreise antreten machen wir wieder in Sharm El-Skeikh fest und unternehmen einen Jeepausflug zum White Canyon.
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Safaga

AIDA blu im Hafen von Safaga in Ägypten. Die meisten Ausflüge von hier führen ins 3,5 Stunden entfernte Luxor und in das Tal der Könige.
In Luxor waren wir schon vor einigen Jahren im Rahmen unserer Nilkreuzfahrt, so das wir hier an Board blieben und das Wetter und das Schiff genossen haben.
Vor dem Schiff sahen wir auf eine Fähre wartende Ägypter und eine Art von Paketabfertigung.
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Sokhna

Sokhna ist eine, von Kairo etwa 2 Stunden entfernte, Hafenstadt im Roten Meer. Alle AIDA Ausflüge führen nach Kairo, wo wir schon im Rahmen unserer Kreuzfahrt mit AIDA diva im östlichen Mittelmeer gewesen sind. Zum Ausgang des Hafens  bringt uns ein kostenloser Shuttlebus. Am Hafenausgang erwartet uns die Taximafia und fährt uns für günstige 2 Euro ins nahegelegene Stella di Mare Hotel. Wer jetzt denkt das wir ein Schnäppchen gemacht haben, dem sei gesagt das wir dort 22 Euro Eintritt zahlen durften um den hoteleigenen Strand und die Poolanlage nutzen zu dürfen. Auch wenn die Anlage sehr sauber war, der Strand feinsandig und der Pool schön angelegt, wirklich empfehlen kann man es zu diesem Preis eher nicht. Die Taximafia holte uns pünktlich wieder ab und brachte uns zurück zum Schiff. Da ich die Kamera nicht dabei hatte, stammen die hier gezeigten Bilder vom Iphone. Weiter zu den Bildern von: Sokhna

White Canyon


Unsere Tour zum White Canyon. Start- und Zielhafen unserer Kreuzfahrt mit AIDA blu durch das Rote Meer, Sharm El-Sheikh.Von Sharm El-Sheikh geht es über gut ausgebaute Strassen in Richtung Dahab, in die Hochebene des St.Katharinen-Nationalpark. Die Fahrt dauert etwa 2h inklusive eines kleinen Fotostopps. Die Tour hatten wir im Vorfeld organisiert und ich kann hier die Jungs und Mädels vom DIVE in Dahab (Link: www.i-dive-dahab.com) nur empfehlen.

Nach dem verlassen der Jeeps, ist der Canyon als eine schmale und tiefe Spalte wahrzunehmen. Der Einstieg in den Canyon erfolgt über ein paar Seile und am unteren Ende über eine Leiter. Während der White Canyon, welcher aus Sand- und Kalkstein besteht an der schmalsten Stelle gerade breit genug für eine einzelne Person ist, präsentieren sich die breiteren Stellen bedeckt von feinem Kalkpulver, in welchem Bilder und Schriftzüge an die vorhergehenden Besucher erinnern. Am Ausgang des Canyon schliesst sich eine Oase an, welche wir passierten Über eine Hochebene und eine in den Sandstein gehauene Serpentine erreichten wir nach ca. 2h wieder die uns erwartenden Geländewagen. Der Rückweg führte über die gleiche Strasse zurück, den Sonnenuntergang im Rücken  ging ein schöner Ausflug zu Ende.

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Jerusalem

Nach Jerusalem geht es von Eilat aus, dam Tor Israels zum Roten Meer. Nach dem verlassen von Aqaba in Jordanien muss die AIDA blu zuerst 9km zurück ins Rote Meer bevor wir im nur 3km entfernten Eilat anlegen dürfen. Die Ausgabe der Reisepässe erfolgt nach einem Face-Check in der AIDA Bar durch die israelischen Behörden. Da ein israelischer Stempel im Pass, in vielen Ländern die Einreise erschweren würde, gibt es ein Einreisekärtchen als Einlage in den Pass.

Wir haben über AIDA einen Ausflug nach Jerusalem mit Inlandsflug gebucht, von welchem wir im Nachhinein eher abraten würden. Der Einblick ist sehr oberflächlich und wird dem Reiseziel nicht gerecht.

Aida Ausflug nach Jerusalem. Um 4.00 schrillt das Telefon und wir trotten in Richtung Frühstück. Gegen 4.45 ist das Treffen angesetzt und lange Schlangen bilden sich im Treppenhaus, schließlich wollen über 500 Leute zum Flughafen. Im Hafengebäude ein Einreise-Sicherheitscheck. Dann ca. 10 min fährt zum Flughafen, dort dann ca.1 h anstehen für das  Gespräch mit dem Sicherheitsoffizier und ca. 5 min Fragen zur Person dem Gepäck (eine Fototasche) sowie den einzelnen Stempeln im Reisepass (warum waren sie vor 5 Jahren in…). Dann zum CheckIn Schalter und dann zur Sicherheitskontrolle. Nur 40 min Flug nach Tel Aviv schließen sich an. Ab in die bereit stehenden Busse und nach ca. weiteren 40 Minuten erreichen wir nach insgesamt 4,5 Stunden Jerusalem.

Zuerst ein Blick vom Tempelberg, dann ins alte Jerusalem und zur Klagemauer. Natürlich erst, nach einer weiteren Sicherheitskontrolle welche etwa 15 min in Anspruch genommen hat. Nach der Klagemauer durch die Via Dolorosa zur Grabes-Kirche. Eine schnelle Innenbesichtigung der Kirche, denn für die Schlange in die Aedicula und dem Grab reicht die Zeit nicht. Anschließend zum Mittagessen, einer Massenabfertigung in einer fensterlosen Halle – ich mache heute Diät und trinke nur das Wasser (aus der Flasche) bevor es zurück zum Flughafen geht wo das Gespräch mit dem Sicherheitsoffizier nur 30min Wartezeit kostet. Am CheckIn Schalter ist jetzt mehr los und auch der Sicherheitscheck zieht sich wie Gummi. Macht aber nix der Flieger hat Verspätung und wir warten noch 1 h in der Abflughalle, bevor es zurück nach Eilat geht.

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Petra

AIDA blu liegt im Hafen von Aqaba und unser Ziel ist Petra. Die einzige Hafenstadt in Jordanien präsentiert sich selbstsicher mit Ihrer über 100m hohen Flagge am Ufer des Roten Meeres. Wir haben uns im Vorfeld für einen privat organisierten Ausflug nach Petra entschieden und unsere Gruppe trifft sich nach der Freigabe des Schiffes an der Gangway. Unser Bus steht bereit und die Fahrt nach Wadi Musa, dem eigentlichen Namen von Petra, dauert etwa 2 Stunden. Der Eintritt von über 50 Euro nach Petra war im Vorfeld bezahlt und somit keine Überraschung.

Nach der Kontrolle der Eintrittskarten geht es etwa 800m leicht abschüssig in Richtung Siq, dem Hauptzugang nach Petra. Gegen ein verhandelbares Trinkgeld kann diese Strecke auch auf dem Rücken eines Pferdes absolviert werden.

Der Siq, der Hauptzugang nach Petra seit der Antike. Eine spektakuläre 1200m lange tiefe und enge Schlucht mit bis zu 80m hohen Felswänden und einer Breite von nur 3m an der schmalsten Stelle. Bizarre Felsformationen aus vielfarbigen Gestein, gemeißelte Wasserkanäle und Kultnischen säumen den Weg durch die Schlucht.

Al-Khazneh, das Schatzhaus ist der erste imposante Blick nach Petra. Ein kleiner Spalt, eine erste Säule, dann ist der Siq zu Ende und am Ausgang erwartet uns das schönste Denkmal von ganz Petra. Der architektonische Stil des Schatzhauses war für die Antike Welt einmalig. Es ist vorwiegend hellenistisch inspiriert. Es wurde wahrscheinlich im 1. Jahrhundert v. Chr. als Grabmal errichtet und die Fassade ist mit einer Breite von knapp 30m und einer Höhe von ca. 40m ein eindrucksvolles Kunstwerk der Nabatäer.

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