Abu Dhabi

In Abu Dhabi liegt AIDA blu für 2 volle Tage im Port Zayed. Da der Hafen nicht zu Fuß verlassen werden darf, gibt es kostenlose Shuttlebusse zum Hafenausgang. Des weiteren gibt es einen kostenlosen Shuttle zur etwa 20 Minuten entfernten Marina Hall. Direkt am Schiff starten auch die Bigbus-Tour-Busse (Hop-on-Hopp-off) welche 200 DHS (etwa 41 Euro) pro Person kosten. Abu Dhabi ist die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate und hat etwa 900.000 Einwohner, wovon etwa 80% Gastarbeiter sind. Mit dem Bigbus geht es, vorbei am Emirates Palace Hotel, zur besonders sehenswerten Skeikh Zayed Mosque, welche 40000 Gläubigen gleichzeitig die Möglichkeit eines Gebetes bietet. Unter der 75m hohen Kuppel hängt der, aus Swarowski Kristallen gefertigte, größte Kronleuchter der Welt und auch der mit 47 Tonnen schwerste und größte Teppich der Welt liegt unter dieser.
Für Touristen ist die Moschee von Samstag bis Donnerstag von 9-12 geöffnet.Der Eintritt erfolgt nach Geschlechtern getrennt, für Frauen besteht eine Verhüllungspflicht. Eine Kandoura (schwarzes bodenlanges Gewand mit Kopftuch) wird kostenlos vor dem Betreten der Moschee verliehen. Über die Abu Dhabi Mall (Von hier aus gehen die Shuttle nach YAS Island – zur Ferrari World und der Formel 1 Strecke dem YAS Marina Circut) geht es weiter nach Saadiyat Island und vorbei am Hafen und dem iranischen Markt zur Corniche. Hier steigen wir aus und gehen über diese weiter zur nächsten Station, am Freilichtmuseum (kostenloser Eintritt) bietet sich neben dem Kauf von Souveniren die Möglichkeit eines sehr schönen Blickes auf die Skyline von Abu Dhabi. Durch die Marina Mall geht es zum Sky Tower,welcher neben einem Café und Restaurant auch einen fantastischen Blick auf Abu Dhabi bietet.

Am zweiten Tag haben wir uns für einen Ausflug entschieden. Eine Jeeptour zum Sonnenaufgang in die Wüste ist unser Ziel, dafür geht es vor 5 Uhr los und wir fahren über 1 Stunde hinaus aus Abu Dhabi in Richtung Dubai. An einer Tankstelle, kurz bevor es in die Wüste geht, wird die Luft aus den Reifen der Geländewagen gelassen, um im Sand besser voranzukommen.
Leider ist der Morgennebel so intensiv, dass die Tour bei 50m Sichtweite eher wenig Sehenswertes zu bieten hat. Den im Ausflugsheft beschriebenen Sonnenaufgang über den Dünen sehen wir daher leider nicht und auch die Weite der Sandlandschaft kommt nicht so recht zur Geltung. Unser Fahrer nimmt die Dünen seitlich, Düne hoch und Düne runter – eine Art Achterbahnfahrt im Sand. Am Ende der Tour verzieht sich auch der Nebel und gibt den Blick auf die zuvor durchquerte Wüste frei, bevor wir wieder am späten Vormittag zurück auf dem Schiff sind und die Sonne an Deck genießen.
















































