Petra
AIDA blu liegt im Hafen von Aqaba und unser Ziel ist Petra. Die einzige Hafenstadt in Jordanien präsentiert sich selbstsicher mit Ihrer über 100m hohen Flagge am Ufer des Roten Meeres. Wir haben uns im Vorfeld für einen privat organisierten Ausflug nach Petra entschieden und unsere Gruppe trifft sich nach der Freigabe des Schiffes an der Gangway. Unser Bus steht bereit und die Fahrt nach Wadi Musa, dem eigentlichen Namen von Petra, dauert etwa 2 Stunden. Der Eintritt von über 50 Euro nach Petra war im Vorfeld bezahlt und somit keine Überraschung.
Nach der Kontrolle der Eintrittskarten geht es etwa 800m leicht abschüssig in Richtung Siq, dem Hauptzugang nach Petra. Gegen ein verhandelbares Trinkgeld kann diese Strecke auch auf dem Rücken eines Pferdes absolviert werden.
Der Siq, der Hauptzugang nach Petra seit der Antike. Eine spektakuläre 1200m lange tiefe und enge Schlucht mit bis zu 80m hohen Felswänden und einer Breite von nur 3m an der schmalsten Stelle. Bizarre Felsformationen aus vielfarbigen Gestein, gemeißelte Wasserkanäle und Kultnischen säumen den Weg durch die Schlucht.
Al-Khazneh, das Schatzhaus ist der erste imposante Blick nach Petra. Ein kleiner Spalt, eine erste Säule, dann ist der Siq zu Ende und am Ausgang erwartet uns das schönste Denkmal von ganz Petra. Der architektonische Stil des Schatzhauses war für die Antike Welt einmalig. Es ist vorwiegend hellenistisch inspiriert. Es wurde wahrscheinlich im 1. Jahrhundert v. Chr. als Grabmal errichtet und die Fassade ist mit einer Breite von knapp 30m und einer Höhe von ca. 40m ein eindrucksvolles Kunstwerk der Nabatäer.
Jerusalem
Nach Jerusalem geht es von Eilat aus, dam Tor Israels zum Roten Meer. Nach dem verlassen von Aqaba in Jordanien muss die AIDA blu zuerst 9km zurück ins Rote Meer bevor wir im nur 3km entfernten Eilat anlegen dürfen. Die Ausgabe der Reisepässe erfolgt nach einem Face-Check in der AIDA Bar durch die israelischen Behörden. Da ein israelischer Stempel im Pass, in vielen Ländern die Einreise erschweren würde, gibt es ein Einreisekärtchen als Einlage in den Pass.
Wir haben über AIDA einen Ausflug nach Jerusalem mit Inlandsflug gebucht, von welchem wir im Nachhinein eher abraten würden. Der Einblick ist sehr oberflächlich und wird dem Reiseziel nicht gerecht.
Aida Ausflug nach Jerusalem. Um 4.00 schrillt das Telefon und wir trotten in Richtung Frühstück. Gegen 4.45 ist das Treffen angesetzt und lange Schlangen bilden sich im Treppenhaus, schließlich wollen über 500 Leute zum Flughafen. Im Hafengebäude ein Einreise-Sicherheitscheck. Dann ca. 10 min fährt zum Flughafen, dort dann ca.1 h anstehen für das Gespräch mit dem Sicherheitsoffizier und ca. 5 min Fragen zur Person dem Gepäck (eine Fototasche) sowie den einzelnen Stempeln im Reisepass (warum waren sie vor 5 Jahren in…). Dann zum CheckIn Schalter und dann zur Sicherheitskontrolle. Nur 40 min Flug nach Tel Aviv schließen sich an. Ab in die bereit stehenden Busse und nach ca. weiteren 40 Minuten erreichen wir nach insgesamt 4,5 Stunden Jerusalem.
Zuerst ein Blick vom Tempelberg, dann ins alte Jerusalem und zur Klagemauer. Natürlich erst, nach einer weiteren Sicherheitskontrolle welche etwa 15 min in Anspruch genommen hat. Nach der Klagemauer durch die Via Dolorosa zur Grabes-Kirche. Eine schnelle Innenbesichtigung der Kirche, denn für die Schlange in die Aedicula und dem Grab reicht die Zeit nicht. Anschließend zum Mittagessen, einer Massenabfertigung in einer fensterlosen Halle – ich mache heute Diät und trinke nur das Wasser (aus der Flasche) bevor es zurück zum Flughafen geht wo das Gespräch mit dem Sicherheitsoffizier nur 30min Wartezeit kostet. Am CheckIn Schalter ist jetzt mehr los und auch der Sicherheitscheck zieht sich wie Gummi. Macht aber nix der Flieger hat Verspätung und wir warten noch 1 h in der Abflughalle, bevor es zurück nach Eilat geht.
White Canyon

Unsere Tour zum White Canyon. Start- und Zielhafen unserer Kreuzfahrt mit AIDA blu durch das Rote Meer, Sharm El-Sheikh.Von Sharm El-Sheikh geht es über gut ausgebaute Strassen in Richtung Dahab, in die Hochebene des St.Katharinen-Nationalpark. Die Fahrt dauert etwa 2h inklusive eines kleinen Fotostopps. Die Tour hatten wir im Vorfeld organisiert und ich kann hier die Jungs und Mädels vom DIVE in Dahab (Link: www.i-dive-dahab.com) nur empfehlen.
Nach dem verlassen der Jeeps, ist der Canyon als eine schmale und tiefe Spalte wahrzunehmen. Der Einstieg in den Canyon erfolgt über ein paar Seile und am unteren Ende über eine Leiter. Während der White Canyon, welcher aus Sand- und Kalkstein besteht an der schmalsten Stelle gerade breit genug für eine einzelne Person ist, präsentieren sich die breiteren Stellen bedeckt von feinem Kalkpulver, in welchem Bilder und Schriftzüge an die vorhergehenden Besucher erinnern. Am Ausgang des Canyon schliesst sich eine Oase an, welche wir passierten Über eine Hochebene und eine in den Sandstein gehauene Serpentine erreichten wir nach ca. 2h wieder die uns erwartenden Geländewagen. Der Rückweg führte über die gleiche Strasse zurück, den Sonnenuntergang im Rücken ging ein schöner Ausflug zu Ende.