Kappadokien

Kappadokien Feenkamine und Ballonfahrten In der Türkei im Herzen Anatoliens liegt Kappadokien, das vergessene Reich der Hethiter, wo man wohnt, wie Fred Feuerstein und eine Ballonfahrt für Touristen als absolutes Muss angesehen wird. Unzählige Kirchen und Wohnungen wurden seit Tausenden Jahren in den Tuffstein gehauen, wo man Jahrhunderte sehr einfach lebte und heute Gäste für gutes Geld daran teilhaben lässt. Kappadokien ist wie ein begehbarer Skulpturenpark wo betreten und anfassen erlaubt sind. Da wo es keine Feenkamine oder steile Felsen gab, wohnte man unter der Erde, in unsichtbaren Städten, in denen wahrscheinlich Tausende Menschen in bis zu 55m Tiefe lebten.
Kappadokien liegt fast mittig auf der anatolischen Platte und ist der erdbebensicherste Platz und eines der kommenden Weinanbaugebiete der Türkei. Kappadokien zeigt sich auf den ersten Blick um die Orte Göreme und Uchisar, will gefunden werden in Derinkuyu und erwandert werden im Ihlartal. Kappadokien bei Nacht

Kappadokien ist lebendige Geschichte, aber auch ein Hauch von Abenteuer bei einer Ballonfahrt am Morgen oder der Quadtour zwischen den Zipfelmützen zum Sonnenuntergang. Von Nürnberg über Istanbul nach Kayseri und von dort weiter mit dem Mietwagen zum Hotel in Neveshir. Allein das Umsteigen in Istanbul war ein kleines Abenteuer, quer durch alle Terminals haben wir uns 3 Stempel in den Pass drücken lassen, um den richtigen Terminal zu finden, den Anschluss zu erreichen und ohne Gepäck am Zielflughafen in Kayseri anzukommen. Von dort ging es noch 80km über gut ausgebaute Straßen zum Hotel. Das Gepäck kam auch noch, 1 Tag später, aber immerhin.

Kappadokien Höhlenkirche Dies war die erste Reise im Vollformat, denn die neue Canon Eos 6D mit dem Canon 24-105 IS USM 4.0 musste ihre Lowlightfähigkeiten in den unzähligen Höhlenkirchen unter Beweis stellen. Wir hatten weder Blitz noch Stativ im Gepäck und alle gezeigten Bilder sind aus der Hand heraus entstanden.

Bei unserem viel zu kurzen Aufenthalt in Kappadokien waren wir auf der Felsenburg in Uchisar und haben den Weg nach Göreme von oben über die unzähligen Aussichtspunkte und durch das Pigeon Valley erwandert. Durch Göreme ging es bei Tag und Nacht und auch das Freilichtmuseum haben wir hier besichtigt und sind mit dem Ballon am frühen Morgen aufgestiegen. Weiter ging es über Çavuşin und Paşabağı zum Museumsdorf Zelve und in die Töpferstadt Avanos. Wir haben uns Time and Space angesehen und die unsichtbare Stadt in Derinkuyu besichtigt. Auch waren wir im Deverent-Tal, Soganli und dem Ihlara Tal auf den Spuren der Hethiter unterwegs und haben die Zeit genossen.

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Göreme

wohnen in GöremeDie wohl bekannteste Stadt Kappadokiens ist geprägt von ihren Höhlen-Hotels, Pensionen und den unzähligen Anbietern welche täglich fast 100 Heißluftballons in den morgendlichen Himmel über die Feenkamine und Felsformationen über Göreme steigen lassen. Göreme ist eine typische Touristenstadt mit zahlreichen Souvenirgeschäften, Restaurants und Verleihstationen für Motorroller und Quads. Das Freilichtmuseum von Göreme ist ein wahrer Touristenmagnet und zieht täglich Tausende Besucher an, welche meist mit Bussen anreisen und nur 1 oder 2 Tage bleiben. Rund um den Ort bieten sich verschiedene mit Zipfelmützen bestückte Täler für eine Wanderung oder auch einen Quadausflug an.

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Ballonfahrt in Kappadokien

viele Ballons in Göreme Kappadokien am Morgen
Eine Ballonfahrt in Kappadokien. Jeden Morgen fahren etwa 1 Stunde vor Sonnenaufgang Hunderte von Jeeps mit Anhängern und Kleinbussen nach und durch Göreme, denn pünktlich zum Sonnenaufgang steigen hier fast 100 Heißluftballone in den Himmel über die Feenkamine und die umliegenden Berge. In den Orten um Göreme gibt es auf den ersten Blick zahlreiche Anbieter. Ein Preisvergleich lohnt nur auf den ersten Blick, da die Firmen zu großen Teilen zusammengehören und die unterschiedlichen Preise, am Ende auf Korbgröße und Dauer der Ballonfahrt eingrenzen lassen.
Auch wir haben uns für eine solche Fahrt entschieden und uns Plätze in einem der kleineren Ballons für bis zu 10 Personen gebucht. Es gibt hier inzwischen Körbe für bis zu 32 Personen, Ballon Göreme Kappadokien wobei der Standard mit 24 Personen angegeben wird. Kurz nach 4 Uhr wurden wir am Hotel abgeholt und zu einem kleinen Frühstück in einem Café an einen der Aussichtspunkte vor Göreme gefahren. Gegen 5 Uhr ging es zum Startplatz, wo schon einige Ballons abhoben und andere noch mit heißer Luft, aus den Brennern und mobilen Ventilatoren zum Aufsteigen bewegt werden sollten.Im Gegensatz zu Ballonfahrten in Deutschland, wo der Passagier mit anpackt beim Auf- und Abbau des Ballons, wird einem das hier alles abgenommen und eine Vielzahl von Helfern kümmert sich um den Aufbau.
Dann heißt es einsteigen und kurze Zeit später hebt der Ballon ganz sanft ab und der Pilot versucht über die Regulierung der Höhe den Kurs so zu lenken, das wir viel von den Feenkaminen und Schluchten um Göreme zu sehen bekommen. Später steigt er weit auf um über den Tafelberg und das Freilichtmuseum von Zelve hinweg in Richtung Avanos wo er nach etwas über anderthalb Stunden sanft auf einer Wiese landet. Der Jeep bringt uns zurück zur Straße, wo der kleine Shuttlebus bereits auf uns wartet und zurück zum Hotel bringt, wo wir gegen 9.00 mit vielen neuen Eindrücken eintreffen.

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